Salz – Was glaubst du? Isst du zuviel davon?

Das Salz in der Suppe …

macht oft das gewisse Etwas. Wir schätzen und hoffen, dass es nicht zu viel ist. Wir wissen, dass zu viel Salz zu Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen führt. 9 Gramm davon sollen wir Deutsche am Tag verbrauchen. Das ist fast das Doppelte, was uns wirklich gut tut.

Salz ist in der Ernährungsmedizin sehr umstritten. Es ist lebenswichtig und trotzdem potenziell gesundheitschädlich. Salz entzieht den Zellen Wasser. Bei einer Überdosierung trocknet der Körper innerlich aus.  Das gleicht der Körper durch Durst und mehr trinken aus. Bei zu viel Salz schaffen die Nieren nicht, das übermäßige Salz auszuscheiden. Die Zellen trocknen aus und der Kreislauf kollabiert.

Salz ist Leben. Salz ist für alle Säugetiere essenziell. Es hat im Körper sehr viele Aufgaben, ein Leben ohne Salz ist nicht denkbar. Die Kommunikation zwischen den Zellen würde nicht stattfinden. Es würden sich die Zellen selbst nicht erhalten können. Das innere Milieu und Aufbau könnten nicht stattfinden. Natrium hält den Flüssigkeitsdruck in den Zellen aufrecht. Regelt den Blutdruck, die Nervenreizweiterleitung in den Nervenzellen. Unterstützt den Knochenaufbau, spielt bei der Verdauung eine Rolle. Etwa 200 g Salz enthält der Körper eines Erwachsenen. Das kann man auch in den Tränen und Schweiß schmecken.  Die Regulation erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Wird viel Salz zugeführt, bindet der Körper mehr Wasser, bis die Nieren wieder Wasser und Salz ausscheiden.

Der Körper ist nicht in der Lage selbst Natrium und Chlorid zu produzieren, er muss es über die Nahrung aufnehmen. Der Körper braucht etwa 2 g Salz pro Tag. Zu wenig davon kann gefährlich werden, z.B. durch Mangelernährung oder durch sehr viel Schwitzen bei Sportlern. Auch ältere Menschen können schnell einen Mangel bekommen. Akuter Salzmangel ist genauso schlecht wie zu viel Salz. Bei zu viel Salz wird Wasser gebunden und das Blutvolumen nimmt zu, der Blutdruck steigt. Das Herz wird belastet.

Was ist Salz?

Salz ist ein Mineralstoff, chemisch NaCl Natriumchlorid. In Deutschland werden 20 Millionen Tonnen pro Jahr gefördert. Ein Zehntel davon ist Kochsalz als Salinensalz oder Steinsalz. In beiden Fällen erfolgt die hauptsächliche Weiterverarbeitung in der chemischen Industrie zur Gewinnung von Chlor, Salzsäure, Soda, Düngemittel, Natronlauge, PVC, Lacken, Waschmitteln und unzählig weiteren Produkten.

In den Raffinierungsprozessen der chemischen Industrie entsteht aus Steinsalz das Abfallprodukt Natriumchlorid (NaCl). In nahezu sämtlichen Lebensmittelfertigprodukten wird es als Konservierungsmittel und Würze in dieser Form eingesetzt. Weniger als 5 % Prozent davon kommt unter der Bezeichnung (raffiniertes) Kochsalz, Speisesalz oder Tafelsalz in unsere Einkaufsläden.

Kochsalz und Tafelsalz haben mit der biologischen Qualität des ursprünglichen natürlichen Steinsalzes absolut nichts mehr zu tun. Dem raffinierten Kochsalz, bzw. Natriumchlorid, werden zur Rieselfähigkeit und zur Verarbeitung zusätzlich, je nach Hersteller, verschiedene chemische Stoffe beigefügt. Ebenso wird die Anreicherung mit anorganischem Jod von vielen Ernährungswissenschaftlern abgelehnt.

Natürliche Ursteinsalze haben basischen Charakter. Basisch organische Salze helfen das Körperwasser zu entsäuern und somit das Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten. Ursteinsalz der Zechsteinzeit hat z. B. einen durchschnittlichen PH-Wert von 7,0 ± 0,1, der unter dem idealen Blut pH-Wert von 7,35 liegt.

Die WHO empfiehlt höchstens 5 g pro Tag, das ist ungefähr ein Teelöffel Salz. Viele wissen gar nicht, wieviel Salz sie konsumieren. Es nicht mal der Salzstreuer in der Hand. Über ihn nehmen wir nur ein Fünftel auf. Es sind die versteckten Salze in Lebensmittel. Allein durch Brotverzehr nehmen wir ca. 3 Gramm täglich auf. Fastfood, Wurst und Käse enthalten viel Salz. 100 g Gouda 4 g; Tiefkühlpizza mit Salami 5 g.

Wer auf Fertigprodukte verzichtet und selbst kocht liegt bei ca. 5 g pro Tag. Es geht nicht ohne Salz, aber mehr wie 5 Gramm pro Tag sind zu viel. Es geht darum das Bewusstsein für Salz zu schärfen. … und Verliebten darf der Salzstreuer auch mal ausrutschen.

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